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19.10.2016 / Inland / Seite 5

Streit um Flüchtlingsunterkunft geht weiter

Nach wie vor weigern sich 68 Asylbewerber, Erstaufnahmeeinrichtung in Berlin-Lichtenberg zu verlassen

Nelli Tügel

Der Konflikt um die Erstaufnahmeeinrichtung Bornitzstraße im Berliner Stadtteil Lichtenberg ist noch nicht beigelegt. Weiterhin harren 68 von 120 Flüchtlingen, die am 6. Oktober die Unterkunft hatten verlassen sollen, in der Bornitzstraße aus (siehe jW vom 12. Oktober). Dort leben aktuell 263 Menschen. Seit Sommer wird das Heim zur infrastrukturell besser ausgestatteten Gemeinschaftsunterkunft umgebaut. Es wird derzeit noch von der »Professionellen Wohn- und Betreuungsgesellschaft« (Pewobe) betrieben.

Monika Hebbinghaus, stellvertretende Pressesprecherin der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales, erklärte auf Nachfrage von jW, dass »während der bisherigen Bauarbeiten Bewohner zusammengerückt sind«. In der jetzigen Phase der Sanierung sei dies aber nicht mehr möglich. Daher habe das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) die alleinreisenden Männer zum Umzug aufgefordert. Peggy Müller von der Pewobe widersprach: »Als Betreiber sind wir in der ...

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