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18.10.2016 / Ausland / Seite 7

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Jemen: US-Marine stellt eigene Berichte über Raketenangriffe in Frage. Kerry fordert Waffenstillstand

Knut Mellenthin

Die US-Marine hat am Sonntag zum dritten Mal innerhalb einer Woche einen Raketenangriff auf ihren Zerstörer »Mason« gemeldet. Schauplatz soll das Rote Meer vor der Südwestküste Jemens gewesen sein. Nach US-amerikanischer Darstellung hatte es dort auch schon am 9. und 12. Oktober solche Angriffe gegeben. Die Raketen seien aus einem Gebiet abgeschossen worden, das von der Koali­tion der schiitischen Organisation Ansarollah mit Anhängern des früheren Präsidenten Ali Abdullah Saleh und Teilen der regulären jemenitischen Streitkräfte kontrolliert werde, behaupteten damals US-Militärsprecher. Als »Vergeltung« hatte ein anderer Zerstörer, die »Nitze«, am Donnerstag drei Radarstationen mit Cruise Missiles angegriffen.

Schäden entstanden laut US-Angaben bei keinem der drei angeblichen jemenitischen Angriffe. Alle Raketen seien in einer nicht näher bezeichneten Entfernung von der »Mason« im Wasser gelandet. In den ersten beiden Fällen bestritten Sprecher von Ansarol...

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