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17.10.2016 / Ausland / Seite 6

Streit um heiligen Berg

Israel bricht Beziehungen zur UNESCO ab und entzieht sich so der Diskussion

Knut Mellenthin

Israel hat am Freitag »alle professionellen Aktivitäten« mit der UNESCO, der Kulturorganisation der Vereinten Nationen, auf unbegrenzte Zeit unterbrochen. Das gab Erziehungsminister Naftali Bennett bekannt, der gleichzeitig Vorsitzender der ultrarechten Partei Habajit Hajehudi (Jüdisches Haus) ist. Als Grund nannte Bennett »die schändliche Entscheidung von UNESCO-Mitgliedern, die Geschichte zu verleugnen und Tausende von Jahren jüdischer Verbindungen mit Jerusalem und dem Tempelberg zu ignorieren«.

Die Empörung hat fast ganz Israel, auch die oppositionelle Arbeitspartei, erfasst. Zeitungen machten am Freitag auf mit Überschriften wie: »Die UNO hat entschieden, dass Juden keine Verbindung zu Jerusalem haben«. So YNet, die englische Onlineausgabe der meistgelesenen Tageszeitung des Landes, Jediot Acharonot.

In Wirklichkeit handelt es sich bei dem Papier, das so viel Aufregung ausgelöst hat, bisher noch nicht einmal um ein offizielles Dokument der UNESCO, sond...

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