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14.10.2016 / Ausland / Seite 7

Obama lässt eskalieren

US-Marine beschießt jemenitische Radarstationen. Erinnerungen an »Zwischenfall« in Tonkin-Bucht 1964

Knut Mellenthin

Ein US-Kriegsschiff hat in der Nacht zum Donnerstag drei Radarstationen an der jemenitischen Südwestküste mit Raketen beschossen. Nach zunächst unbestätigten Angaben des Pentagon wurden die Ziele zerstört. Präsident Barack Obama hatte die Militärschläge zuvor autorisiert – auf Vorschlag der zuständigen Marinechefs, wie es in Washington hieß.

Damit haben die USA erstmals direkt in den Krieg eingegriffen, den Saudi-Arabien und seine Verbündeten seit März 2015 gegen die in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa regierende Koalition führen. Bis jetzt waren die Vereinigten Staaten offiziell nur indirekt mit Waffenlieferungen, »logistischer Unterstützung« und der Weitergabe von Informationen ihrer militärischen Aufklärung beteiligt.

Die gestrigen Militärschläge werden mit angeblichen Raketenangriffen auf den US-Zerstörer »Mason« begründet. Der erste soll sich am Sonntag, der zweite am Mittwoch ereignet haben. In beiden Fällen sollen die Geschosse in einer bisher nich...

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