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13.10.2016 / Medien / Seite 15

Wilde Gerüchte im US-Wahlkampf

Putin ist immer schuld: Clintons Wahlkampfleiter greift Trump und Moskau wegen Wikileaks an

Wie es im US-Wahlkampf auch läuft, die vermeintlich finsteren Machenschaften der Russen werden gerne thematisiert. Offenbar um dem inhaltsleeren Klamauk ein wenig Würze zu geben, hat nun Hillary Clintons Kampagnenmanager John Podesta nachgelegt. Er habe den Verdacht, die Veröffentlichung seiner E-Mails durch die Enthüllungsplattform Wikileaks sei eine von Moskau gelenkte Aktion zugunsten von Clintons Konkurrent Donald Trump. Es gebe eine russische Einmischung in diese Wahl und den Versuch, »sie zugunsten von Herrn Trump zu beeinflussen«, sagte Podesta am Dienstag (Ortszeit) auf einem Flug von Miami nach New York vor Journalisten.

Wikileaks hatte am Freitag abend (Ortszeit) begonnen, Tausende E-Mails von Podestas persönlichem Konto bei Googlemail zu veröffentlichen. Nun wird das Gerücht gestreut, russische Hacker sollen der Plattform das Material zur Verfügung gestellt haben. Die Aktion löste bislang offenbar keine Skandale aus, allerdings erhielt die inte...

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