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12.10.2016 / Thema / Seite 12

Den Sozialismus bewahren

Vorabdruck. Seit fast zehn Jahren steht Raúl Castro an der Spitze Kubas. Unter seiner Ägide leitete der ­sozialistische Staat tiefgreifende Reformen ein

Volker Hermsdorf

In der kommenden Woche erscheint im Berliner Verlag Wiljo Heinen die von Volker Hermsdorf verfasste Biographie »Raúl Castro – Ein Leben für die Revolution«. Wir danken dem Verlag für die freundliche Genehmigung zum Vorabdruck eines redaktionell gekürzten Kapitels. (jW)

Raúl Castro sei jemand, der niemals danach gestrebt habe, die Nummer eins im Staat oder in der Partei zu werden, meint Nikolai Leonow, der seit mehr als sechzig Jahren einer seiner engsten Bekannten ist. Raúl habe seinen Bruder Fidel Castro stets als Führer der Revolution, der Kommunistischen Partei und des Staates gesehen und respektiert. Leonow charakterisiert die Brüder als »unzertrennliches Paar«, wobei die Fähigkeiten und der Einfluss eines jeden sich durch die Verbindung in ihrer Wirkung vervielfachten.¹ Die britische Wochenzeitschrift The Economist bezeichnete die beiden als Don Quijote und Sancho Panza der Kubanischen Revolution. Fidel Castro als derjenige, der sich jedem Gegner ...

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