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10.10.2016 / Inland / Seite 5

Systemfehler mit Garantie

Bundesländer wollen Studienplatzbörse ausweiten, nehmen Hochschulen aber nicht in die Pflicht

Ralf Wurzbacher

Beim seit Jahren stotternden Verfahren zur Vergabe zulassungsbeschränkter Studiengänge wird nachgebessert. Sind bisher lediglich Angebote mit örtlichem Numerus clausus (NC) in das internetbasierte »Dialogorientierte Serviceverfahren« (DoSV) einbezogen, sollen künftig auch die klassischen Mangelfächer Human-, Tier- und Zahnmedizin sowie Pharmazie über die zentrale Datenbank vermittelt werden. Das sieht ein von den Bundesländern im März beschlossener Staatsvertrag für die Stiftung für Hochschulzulassung (SfH) vor, der erst jetzt publik wurde. Laut einem Pressebericht verbindet die Politik mit dem Schritt die Hoffnung, alle Hochschulen zum Mitmachen am System zu bewegen. Die Linkspartei teilt die Zuversicht nicht.

Das DoSV hat die Aufgabe, die Verteilung von Studienplätzen an den teilnehmenden Hochschulen über die bundesweite Onlineplattform Hochschulstart.de zu koordinieren (jW berichtete). Durch Abgleich der Bewerbungen sollen mehrfache Zulassungen vermiede...

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