Der Schwarze Kanal
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10.10.2016 / Inland / Seite 5

Deutsche Bank braucht Geld

Katar und Dax-Konsortium als potentielle Investoren. Vorstand beschwichtigt und erwägt weiteren Börsengang. EU hofft auf milde US-Justiz

Simon Zeise

Die Spekulationen um die Zukunft der Deutschen Bank rissen auch am Wochenende nicht ab. Gegenüber der Welt am Sonntag versuchte der Risikovorstand des Geldhauses, Stuart Lewis, zu beruhigen. Man könne unbesorgt sein, denn die hochspekulativen Investmentgeschäfte bergen keine Gefahr: »Die Risiken aus unserem Derivatebuch werden bei weitem überschätzt. Wir haben diese Risiken abgesichert«, sagte Lewis demnach.

In den USA droht eine Rekordstrafe von 14 Milliarden Dollar (12,5 Milliarden Euro) in Vergleichsverhandlungen um Hypothekengeschäfte aus Zeiten vor der Finanzkrise. Die FAZ (Samstagausgabe) berichtete, dass Deutsche-Bank-Chef John Cryan sich am Freitag mit »ranghohen« Vertretern des US-Justizministeriums in Washington treffen wollte.

Was das Finanzinstitut in Bedrängnis bringen könnte ist, dass in der Bilanzsumme in Höhe von 1,8 Billionen Euro nur 400 Milliarden Euro als »Risikogewicht« eingestuft werden. Fast 78 Prozent ihrer Bilanz betrachtet die Bank...

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