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08.10.2016 / Ausland / Seite 7

Den Kriegsdienst verweigern

Auf der japanischen Insel Okinawa kämpfen Zehntausende gegen den Ausbau einer US-Militärbasis

Michael Streitberg

Während auf Okinawa, einer Insel weit südwestlich der japanischen Mutterinseln im Ostchinesischen Meer, der Widerstand gegen die geplante Verlegung und Vergrößerung einer US-Militärbasis andauert, unternimmt die Zentralregierung in Tokio neue Schritte zur Unterdrückung der Proteste. Wie Akahata, die Tageszeitung der Kommunistischen Partei Japans (JCP), am 1. Oktober berichtete, sollen auf Bitte des US-Militärs 300 Regierungsangestellte in die abgelegene Präfektur gesandt werden, um vor den Toren des bestehenden Militärlagers »Camp Schwab« und in der Küstenregion Henoko, wo die neue Basis errichtet werden soll, für »Sicherheit« zu sorgen.

Zusätzlich sollen 100 Angehörige der Aufstandsbekämpfungseinheiten der Polizei nach Henoko verlegt werden, um eine Behinderung der geplanten Bautätigkeiten zu unterbinden. Der Bewegung gegen den Neubau der Basis haben sich unter anderem Friedensgruppen, Fraueninitiativen, die JCP sowie die radikale Linke angeschlossen – le...

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