Gegründet 1947 Sa. / So., 6. / 7. Juni 2020, Nr. 130
Die junge Welt wird von 2301 GenossInnen herausgegeben
08.10.2016 / Inland / Seite 5

Kompromiss in Sachen Lohngleichheit

Firmen mit 200 und mehr Mitarbeitern sollen Beschäftigten sagen müssen, wieviel die Kollegen verdienen

Jana Frielinghaus

Es ist ein bescheidener Erfolg, den sich Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig (SPD) ans Revers heften kann. Am Donnerstag abend einigten sich die Regierungsparteien CDU, CSU und SPD bei einem Spitzentreffen im Kanzleramt auf einen Kompromiss zum sogenannten Entgeltgleichheitsgesetz. Danach sollen Unternehmen mit 200 Beschäftigten und mehr verpflichtet sein, einzelnen Mitarbeitern auf Anfrage mitzuteilen, wieviel diejenigen Kollegen verdienen, die ähnliche oder gleichwertige Aufgaben erfüllen. Davon erhofft sich Schwesig eine Aufdeckung von Ungerechtigkeiten bei der Entlohnung.

Die Ministerin hatte einen Referentenentwurf für das Gesetz bereits Ende 2015 fertig. Der lag aber seither im Kanzleramt auf Eis, weil er deutlich über das hinausging, was sich die Unionsparteien per Koalitionsvertrag hatten abringen lassen. Schwesig wollte, dass die neuen Transparenzregeln für alle Unternehmen ab sechs Mitarbeitern gelten. Wie auf Knopfdruck folgte der Aufschrei ...

Artikel-Länge: 3924 Zeichen

Dieser Beitrag ist gesperrt und nur für Onlineabonnenten lesbar. Die Tageszeitung junge Welt finanziert sich vor allem aus den Aboeinnahmen. Bitte tragen auch Sie mit einem Onlineabo dazu bei, das Erscheinen der jungen Welt und ihre Unabhängigkeit zu sichern.

Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €