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08.10.2016 / Inland / Seite 2

»Es geht in Richtung Eskalation«

Die NATO-Staaten steigern ihre Rüstungsausgaben, Russland setzt die Vernichtung waffenfähigen Plutoniums aus. Gespräch mit Lühr Henken

Claudia Wrobel

Was als erstes auffällt bei der Mobilisierung zur Friedensdemo »Die Waffen nieder« an diesem Sonnabend ist die Fülle der Unterzeichner des Aufrufs. Ist es schon ein Erfolg, dass sich viele Akteure der Friedensbewegung derart zusammengeschlossen haben?

Es sind mehr als 180 Gruppen und Organisationen, und das ist erfreulich. Es konnte dort wieder ein breites Spektrum angesprochen werden, also nicht nur die, die ohnehin seit Jahrzehnten in der Friedensbewegung aktiv waren und sind, beispielsweise über die Ostermärsche. Sondern es fand eine Mobilisierung auch in gewerkschaftliche Kreise hinein statt – ich denke da vor allem an ver.di und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, GEW – aber auch in kirchliche Kreise hinein.

Schätzen Sie es als Start für eine Neubelebung der Friedensbewegung ein? Angesichts der Kriege und Krisen in der Welt ist es ja um diese erschreckend ruhig geworden.

Das muss sein. Und es wird von den meisten auch eingeschätzt, dass dies nu...

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