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05.10.2016 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Sigmar Gabriel im Iran

Teherans Ölminister rät Berlin deutsche Banken vor US-Justiz zu schützen

Zum zweiten Mal innerhalb von 14 Monaten ist Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) nach Teheran gereist. Der iranische Ölminister verwies auf bestehende Handelshemmnisse. »Wir haben Milliarden aus dem Ölexport, mit denen wir gute Geschäfte mit den Deutschen machen könnten«, sagte Bidschan Namdar Sangane nach seinem Treffen mit Gabriel der Deutschen Presseagentur am Dienstag. Dies sei aber derzeit nicht machbar, weil wegen Problemen mit Banken das Geld nicht überwiesen werden könne. »Das ist schlecht für uns, aber auch schlecht für Deutschland«, so der Minister.

Zwar wurden nach dem Atomabkommen vergangenes Jahr die Sanktionen gegen den Iran im Januar aufgehoben, aber der Handel kommt nicht richtig in Gang. Ein Grund sind noch bestehende Strafmaßnahmen der USA. Deutsche und europäische Banken, die auch in den Vereinigten Staaten aktiv sind, schrecken daher davor zurück, Iran-Deals zu finanzi...

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