04.10.2016 / Ausland / Seite 7

Wolkig bis heiter

Einbußen für PT bei Kommunalwahlen in Brasilien. Rechte erobert das Rathaus von São Paulo. Linker Kandidat in Rio in der Stichwahl

Peter Steiniger

Mit dem Ausgang der ersten Runde der landesweiten Kommunalwahlen zeichnet sich in Brasilien eine veränderte politische Landschaft ab. Nur etwa einen Monat nach der politisch motivierten Amtsenthebung von Präsidentin Dilma Rousseff von der Arbeiterpartei (PT) durch den Senat und der endgültigen Ausrufung von Michel Temer (PMDB) zum Staatschef waren die Bürger am Sonntag aufgerufen, ihrer Wahlpflicht nachzukommen. Allein um die Bürgermeisterämter, darunter die der wichtigen Metropolen und der Hauptstädte der Bundesstaaten, bewarben sich mehr als 16.000 Kandidaten. Der parlamentarische Staatsstreich hat auch kommunal zu veränderten Konstellationen geführt. Allianzen der PT mit dem konservativen Lager wurden, auch auf Druck der Parteibasis, annulliert. Wieder enger ist der Schulterschluss mit den sozialen Bewegungen, die den Widerstand gegen Temers Rechtsregierung entscheidend tragen. Vor allem in Großstädten blieben die Bündnisse der Arbeiterpartei auf klei...

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