Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
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Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
01.10.2016 / Wochenendbeilage / Seite 1 (Beilage)

»Ich bin mit außergewöhnlichen Menschen aufgewachsen«

Gespräch mit Aleida Guevara March. Über die Aufgaben der europäischen Linken, die Auswirkungen der US-Blockade auf das Gesundheitswesen in Kuba und die Revolutionärinnen, die sie geprägt haben

Ron Augustin

Wir müssen 2017 in den Medien des Westens mit einer Welle antikommunistischer Geschichtsfälschungen rechnen: Die russische Oktoberrevolution jährt sich zum 100. Mal, der Tod Ihres Vaters, Ernesto »Che« Guevara, zum 50. Mal. Schon zum 90. Geburtstag Fidel Castros hat Der Spiegel in einer Sondernummer die alte Fabel wieder aufgewärmt, dass sich Fidel und Che »entzweit« hätten. Das wird vor allem an der Kritik festgemacht, die Ihr Vater gegenüber der Sowjetunion geäußert hat. Sie sind solche Entstellungen gewohnt, beschäftigt Sie das trotzdem?

Als sich Fidel und mein Vater in Mexiko kennenlernten, schloss mein Vater sich der Expedition nach Kuba unter der Bedingung an, dass ihm, wenn die Revolution siegen und er den Krieg überleben würde, die Möglichkeit gelassen werde, seinen eigenen Weg zu gehen. Nach dem Guerillakrieg wurde mein Vater eine der wichtigsten Personen für den Aufbau der sozialistischen Gesellschaft in Kuba. Dann legte Fidel ihm eine Bitte ...

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