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01.10.2016 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Krise der Deutschen Bank

Zu Lust und Risiken des Kapitalverkehrs

Lucas Zeise

Die Deutsche Bank ist nach dem jüngsten Kursrutsch ihrer Aktien in der Nacht zum Freitag an der Börse nur noch 15 Milliarden Euro wert. Das ist nur wenig mehr als jene 14 Milliarden Dollar, die ihr das US-Justizministerium als Strafe (für die Machenschaften des Konzerns vor Ausbruch der Finanzkrise auf dem US-Immobilenmarkt) angedroht hat. Zuletzt haben einige Hedgefonds, für die das größte Geldhaus der Bundesrepublik Transaktionen am Finanzmarkt durchführt, ihre Liquiditätspolster von dem Institut zu anderen Banken transferiert. Ihr Motiv ist offensichtlich. Sie wollen nicht, dass ihre Portokasse weg ist, wenn die »Deutsche« pleite geht. So geht es Geldhäusern, die nicht mehr als »sichere Bank« gelten. Die betuchten Kunden sind in der Regel die ersten, die ihre Konten leerräumen. Werden solche Nachrichten – wie in diesem Fall durch die US-Finanznachrichtenagentur Bloomberg – weit gestreut, beschleunigt das die Flucht der Kunden und den Fall des Aktienkur...

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