29.09.2016 / Feuilleton / Seite 10

Nicht heulen! Hacks-Fest in Berlin

»An den paar Stellen, wo die Kunst in der klassischen Wirtschaftslehre erscheint, erscheint sie als in der Zeit fehl und als Ausnahme. Für die Menschheit, anders als für die Wirtschaft, bildet die Kunst keine Ausnahme. Sie ist ein Gut, das, seit unsere Rasse besteht, erzeugt wird, immer auf dieselbe und also doch wahrscheinlich auf die richtige Weise.«

Peter Hacks, »Schöne Wirtschaft«

Essays, Kindergeschichten, Gedichte, mehr als 50 Theatertexte – unter etwas freundlicheren Umständen ließe sich ein Massenpublikum vom Werk des Peter Hacks (1928–2003) faszinieren und provozieren – Künstler, Wissenschaftler und Politiker eingeschlossen. Was da für Geistesschätze zu heben wären, wird ab morgen im Berliner Theater im Palais Unter den Linden deutlich. »Hacks und kein Ende!« ist das Fest überschrieben, die Anspielung auf Goethes Aufsatz »Shakespeare und kein Ende!« lag im Jahr des 400. Todestages von Shakespeare nahe.

Der Auftaktabend ist Cornelia »Cox« H...

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