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26.09.2016 / Inland / Seite 2

»Palmöl ist nicht das kleinere Übel«

Robin Wood legt dar, dass der WWF den Gebrauch als alternativlos hinstellt, obwohl eine Studie Gegenteiliges ergibt. Gespräch mit Sven Selbert

Gitta Düperthal

Der Natur- und Umweltschutzbund World Wide Fund For Nature, WWF, stelle die Herstellung von Palmöl irrtümlich als unvermeidliches kleineres Übel dar, kritisieren Umweltverbände, unter anderem Robin Wood. Weshalb muss dies aus Ihrer Sicht künftig unterbleiben?

Zunächst: In seiner Studie »Auf der Ölspur« wertet der WWF den Konsum des Palmöls ähnlich kritisch wie wir. In seiner Pressemitteilung allerdings hatte die Organisa­tion hingegen getitelt: »Kein Palmöl ist auch keine Lösung«. Das würden wir und manch andere Umweltorganisation nicht unterschreiben. Palmöl wird aus Früchten der Ölpalme gewonnen, die vor allem im tropischen Regenwald in Südostasien wächst. Vor allem aus Malaysia und Indonesien wird es nach Europa exportiert. Dafür industriell genutzte Flächen wurden ständig weiter ausgebaut. Der Regenwald, sowie landwirtschaftliche Nutzflächen, die auch der Ernährung der dortigen Bevölkerung dienen könnten, wurden zerstört.

Wie wird das Öl genutzt?

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