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24.09.2016 / Ausland / Seite 7

Gefangene im Streik

Größte Arbeitsniederlegung von Inhaftierten in der Geschichte der USA. Ende der Sklavenarbeit gefordert

Jürgen Heiser

Gestern ist der Arbeitsstreik in den Gefängnissen der USA in die dritte Woche gegangen. Für den 9. September hatten Häftlinge kollektiv dazu aufgerufen, die Zwangsarbeit zu verweigern, um künftig »als Menschen und nicht mehr als Sklaven« behandelt zu werden (jW berichtete). In 60 Städten der USA und im Ausland wurde der Streik durch Solidaritätsaktionen unterstützt, während die US-Medien den Streik und seine Ursachen weitgehend totschweigen.

Vergangene Woche hatte das »Incarcerated Workers Organizing Committee« (IWOC) gemeldet, dass »mehr als 24.000 Gefangene sich am größten Arbeitsstreik in der Geschichte der USA« beteiligten. Das IWOC ist ein Zweig für Inhaftierte der weltweiten Gewerkschaft »Industrial Workers of the World«. Am 21. September meldete das Komitee Streiks und Proteste für minimale Menschenrechte in »46 Staats- und Bezirksgefängnissen in zwei Dutzend Bundesstaaten«. Zum Teil hätten die Behörden offiziell »Totaleinschlüsse« gesamter Knastbel...

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