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23.09.2016 / Inland / Seite 5

Vor dem Crash

»Beschäftigtenvertreter« in der Diakonie brechen Gespräche ab. »Dienstgeber« versuchen beim »dritten Weg« kircheninterner Lohnfindung, einseitig Regeln zu diktieren

Daniel Behruzi

Die Verhandlungen über Löhne und Arbeitsbedingungen von mehr als 150.000 Beschäftigen der Diakonie stehen vor dem Scheitern. Seit Monaten versuchen »Dienstgeber« und »Dienstnehmer«, – so nennen sich die Verhandlungspartner auf dem sogenannten dritten Weg kircheninterner Lohnfindung – in der »Arbeitsrechtlichen Kommission« der Diakonie Deutschland eine Einigung zu finden. Ohne Erfolg. Denn die evangelischen Wohlfahrtsunternehmen beharren auf drastischen Verschlechterungen. Das wollen offenbar selbst die gemäßigten »Beschäftigtenvertreter«, die sich weiterhin am »dritten Weg« beteiligen und diesen damit am Leben erhalten, nicht mittragen. Wie jetzt bekannt wurde, haben sie die für Montag und Dienstag anberaumten Gespräche abgebrochen und wollen »eine Denkpause« einlegen. Ver.di-Vertreter fordern, dass sie diese dazu nutzen, ihre Mitarbeit am »dritten Weg« endlich zu beenden.

»Überraschend und ohne jegliche Erklärung« hätten die »Dienstnehmervertreter« den Si...

Artikel-Länge: 3857 Zeichen

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