Der Schwarze Kanal
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17.09.2016 / Ausland / Seite 6

Friedenshoffnung am Yarí

Kolumbiens FARC-Guerilla versammelt sich zu Delegiertenkonferenz. Bevölkerung ­wartet auf Ende des Krieges. Terror der Paramilitärs geht weiter

Björn Kietzmann, La Macarena

In den Llanos del Yarí, der Ebene am Yarí-Fluss, beginnt an diesem Wochenende die X. Nationale Guerillakonferenz der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC). Es ist das erste Mal, dass die Aufständischen legal und öffentlich in ihrem eigenen Land zusammenkommen können – und es wird wohl das letzte Mal sein, dass sie dies als bewaffnete Organisation tun. Zentrale Aufgabe der Konferenz, zu der Delegierte aus allen Strukturen der FARC eingeladen sind, ist die Beschlussfassung über den zwischen der kolumbianischen Regierung und der kommunistischen Guerilla seit 2012 in Havanna ausgehandelten Friedensvertrag. Erstmals erhalten kolumbianische und internationale Medien die Möglichkeit, von einer solchen Zusammenkunft der FARC zu berichten, 900 Personen werden in der Region tief im Süden des Landes erwartet.

Wenn die Guerilleros dem Abkommen und der Umwandlung ihrer Organisation in eine legale politische Partei oder Bewegung zustimmen, wird der Friedensvertr...

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