Probeabo abschließen und weiterempfehlen
Gegründet 1947 Mittwoch, 8. April 2020, Nr. 84
Die junge Welt wird von 2267 GenossInnen herausgegeben
Probeabo abschließen und weiterempfehlen Probeabo abschließen und weiterempfehlen
Probeabo abschließen und weiterempfehlen
15.09.2016 / Inland / Seite 5

Warnstreik bei Median

Der Gesundheitskonzern zerschlug die meisten der bei ihm ­geltenden Tarifverträge. Jetzt will er seinem Servicepersonal Lohnsteigerungen vorenthalten.

Johannes Supe

Am auffälligsten sind ihre roten Hemden. »Ich kann gar nicht so schlecht arbeiten, wie ich bezahlt werde«, steht auf denen geschrieben. Es sind gut 150 Beschäftigte des Gesundheitsunternehmens Median, die an diesem Mittwoch morgen vor der Berliner Zentrale des Konzerns protestieren. Zum Warnstreik wurden die Median-Beschäftigten im Osten von der Gewerkschaft ver.di aufgerufen. Jene Angestellten aus Berlin, genauer: aus dem Klinikum im Stadtteil Kladow, erkennt man dennoch. Am roten Hemd.

Seit Monaten schwelt beim Gesundheitsunternehmen Median eine Auseinandersetzung über Löhne und Tarifvereinbarungen. Es betreibt nach eigenen Angaben 78 Rehabilitationskliniken, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen, in denen mittlerweile rund 15.000 Beschäftigte arbeiten.

Bis Ende 2014 sei die Lage bei Median vergleichsweise ruhig gewesen, erklärte der ver.di-Sekretär Axel Weinsberg gestern gegenüber junge Welt. Dann aber habe der niederländische Finanzinvestor Waterland di...

Artikel-Länge: 4147 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €