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13.09.2016 / Ausland / Seite 8

»Es gibt starken Druck von internationalen Konzernen«

Slowenische Regierung wollte Hafen von Koper privatisieren. Arbeiter verhinderten die Pläne. Gespräch mit Mladen Jovicic und Boris Bradac

Christoph Glanninger

Sie haben Anfang Juli den Hafen von Koper blockiert und damit erfolgreich gegen eine geplante Privatisierung protestiert. Welche politischen Interessen stehen hinter den Privatisierungsversuchen?

Jede Regierung seit der Unabhängigkeitserklärung Sloweniens 1991 hat versucht, den Hafen zu privatisieren, und es gibt immer Druck von außen. Einer der wichtigsten Interessenten ist die Deutsche Bahn. Aber auch die Österreichischen Bundesbahnen dürften interessiert sein, denn Koper ist auch der wichtigste Hafen für österreichische Produkte. Im Endeffekt ist es aber egal, woher das Kapital kommt, sie alle wollen ein neoliberales Konzept in Koper etablieren.

Was war der konkrete Auslöser für den Streik vom 1. bis zum 5. Juli?

Am Anfang muss ich sagen, dass es kein Streik war, denn den muss man legal ankündigen. Wir haben eine spontane Blockade des Hafens organisiert. Am Freitag, dem 1. Juli, haben wir zu arbeiten aufgehört und mit den schweren Maschinen den Eingang zu...

Artikel-Länge: 3797 Zeichen

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