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13.09.2016 / Inland / Seite 5

Generation Hartz IV

Neue Studie: Kinderarmut bleibt im Osten auf hohem Niveau. Der Westen holt auf. Besonders betroffen: Einelternfamilien

Susan Bonath

Mit der Wirtschaft wächst in der Bundesrepublik die Kinderarmut. Die Verhältnisse im Westen nähern sich dabei immer stärker denen in Ostdeutschland an. Das ist das Fazit einer neuen Studie der Bertelsmann-Stiftung. Demnach stieg zwischen 2011 und 2015 in neun der 16 Bundesländer die Zahl der Familien, die auf Grundsicherung angewiesen sind. Insgesamt waren zuletzt knapp zwei Millionen unter 18jährige betroffen. Das sind rund 15 Prozent aller Minderjährigen und 0,4 Prozent mehr als vor fünf Jahren.

Der Anteil der Kinder, die vom staatlich zugebilligten Existenzminimum leben müssen, ist regional unterschiedlich. Im Westen verzeichneten die Autoren der Studie einen Anstieg von 12,4 auf 13,4 Prozent. Den rasantesten Zuwachs registrierten sie in Bremen. Dort lebten im vergangenen Jahr fast drei Prozent mehr Kinder auf Grundsicherungsniveau als 2011. Allein in Bremerhaven waren fast 41 Prozent der unter 18jährigen betroffen. Eine Armutshochburg im Westen ist...

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