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02.09.2016 / Ausland / Seite 7

Waffenhändler Obama

US-Präsident will die Sommerpause des Kongresses nutzen, um Saudi-Arabien ­militärischen Nachschub für den Krieg im Jemen zu liefern

Knut Mellenthin

Im US-Kongress nimmt der Widerstand gegen Barack Obamas Unterstützung für den saudiarabischen Interventionskrieg im Jemen zu. Am Dienstag wurde ein offener Brief von 60 Abgeordneten aus beiden Parteien an den Präsidenten bekannt. Die Unterzeichner fordern Obama darin auf, seine Absicht zu verschieben, dem saudischen Königshaus Waffen und Munition im Wert von 1,15 Mil­liarden zu verkaufen, die zerstörtes und verbrauchtes Kriegsmaterial ersetzen sollen.

Der Friedensnobelpreisträger hatte Abgeordnetenhaus und Senat gemäß der Verfassung am 8. August über das geplante Waffengeschäft informiert. Ab diesem Datum hat der Kongress 30 Tage Zeit, Widerspruch einzulegen. Die 60 Abgeordneten schreiben, das Timing dieser Mitteilung während der Parlamentsferien lasse dem Parlament kaum Zeit für eine ernsthafte Debatte. Die beiden Kammern des Kongresses tagen erstmals wieder am 6. September.

Früher geäußerte Bedenken gegen die saudische Kriegsführung im Jemen seien von Oba...

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