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02.09.2016 / Inland / Seite 4

Henkels letzter Akt

Berlins Innensenator führt kurz vor Abgeordnetenhauswahl Elektroschockdistanzwaffen für die Polizei ein

Markus Bernhardt

Die Einführung sogenannter Taser für Polizeibeamte in der Bundeshauptstadt ist wohl die letzte Tat des noch amtierenden Berliner Innensenators Frank Henkel (CDU). Mit der Abgeordnetenhauswahl am 18. September dürften die Tage des erfolglosen Hardliners endgültig gezählt sein. Nicht nur Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) und dessen Partei sind mittlerweile von den Alleingängen, Eskapaden und reaktionären Ansichten des Law-and-order-Mannes genervt. Selbst in der eigenen Partei gilt Henkel lediglich als Notlösung, zu dessen erneuter Kandidatur für das höchste Amt Berlins es nur aufgrund des Mangels an Alternativen kam.

Am Mittwoch hatte Henkel einen letzten Beitrag zur weiteren Militarisierung der Polizei angekündigt. So sollen Berliner Polizisten künftig am Alexanderplatz und in der Friedrichstraße im Rahmen eines dreijährigen Modellversuches mit Tasern ausgestattet werden. Dabei handelt es sich um Elektroschockpistolen, mit denen Metalld...

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