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01.09.2016 / Inland / Seite 4

Kobanis Partner in Frankfurt

In der Mainmetropole hat sich eine Initiative zur Unterstützung der Stadt in Rojava gegründet

Gitta Düperthal

Beim Treffen der Initiative »Städtepartnerschaft Kobane-Frankfurt« am Montag rollten die Mitglieder im linken »Club Voltaire« in der Mainmetropole ein knallrotes Banner mit dem Schriftzug »Solidarität mit Rojava« aus. Vorwiegend deutsche Aktivistinnen und Aktivisten, die sich für die Partnerschaft mit der Stadt im kurdischen Autonomiegebiet Nordsyriens einsetzen, sollen es bei Demos tragen. Kurdische Aktivisten kritisierten, dass zuwenig deutsche Unterstützer bei ihren Demonstrationen mitliefen. »Nach dem völkerrechtswidrigen Einmarsch der türkischen Armee im kurdischen Autonomiegebiet Rojava in Nordsyrien und der Ankündigung des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, die Kurden ausrotten zu wollen, muss sich das ändern«, sagte ein Aktivist des Demokratischen Gesellschaftszentrums der KurdInnen in Deutschland e. V. (Nav-Dem).

Zwar sei es wichtig, Geld für ein Waisenhaus dort zu sammeln, aber auch Proteste gegen das Schweigen der deutschen Bundesregie...

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