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23.08.2016 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Für eine Handvoll Dollar

Die Kampagne »Fight for 15« kämpft seit vier Jahren um höheren Mindestlohn in den USA. Mittlerweile profitieren davon knapp 20 Millionen Menschen

Claudia Wrobel

Die Initiative ging von Beschäftigten in Hamburger-Bratereien aus, mittlerweile hat sie die ganzen USA erreicht und starken gesellschaftlichen und politischen Einfluss gewonnen. Die »Fight for 15«-Kampagne, die um einen existenzsichernden Mindestlohn in Höhe von 15 US-Dollar (gut 13 Euro) kämpft, wird mittlerweile nicht nur von Fast-Food-Mitarbeitern getragen, sondern ebenso von Beschäftigten in der Kinderbetreuung, Altenpflege, aus dem akademischen Mittelbau oder der Bekleidungsindustrie. Vom 12. bis zum 14. August fand die erste Konferenz der Bewegung in Richmond im Bundesstaat Virginia statt.

Etwa 10.000 Menschen nahmen an dem Treffen teil, wie die Internetzeitung In These Times vergangene Woche berichtete. Die Dienstleistungsgewerkschaft Service Employees International Union (SEIU) verantwortet die meisten Kampagnen der »Fight for 15«-Initiative. Die Gewerkschaftsvorsitzende Mary Kay Henry wies in ihrer Rede darauf hin, dass mittlerweile knapp 20 Milli...

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