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23.08.2016 / Inland / Seite 5

Jens Spahn will zocken

CDU-Finanzstaatssekretär für höheres Risiko bei Anlage von Sozialversicherungsbeiträgen

Finanzstaatssekretär Jens Spahn will unter die Zocker gehen: Der CDU-Politiker plädiert angesichts anhaltender Niedrigzinsen dafür, die Milliardenbeträge der Sozialversicherungen stärker in Aktien und damit risikoreicher zu investieren. »Womöglich müssen wir bei den Garantien Abstriche machen zugunsten von mehr Renditechancen«, sagte der CDU-Politiker der Süddeutschen Zeitung (Montagausgabe).

Neben der sogenannten Riester-Rente nannte Spahn auch die gesetzlichen Renten-, Kranken- und Pflegeversicherungen. »Wir sollten das Geld, das die nächsten zwölf Monate nicht gebraucht wird, klüger anlegen«, forderte er. In der Bundesregierung werden derzeit Reformvorschläge für zahlreiche Bereiche der Rentenpolitik diskutiert. Das Arbeitsministerium kündigte für Herbst eine »Gesamtschau« für die sogenannten drei Säulen der Altersvorsorge an: die gesetzliche Rentenversicherung mit Pflichtbeiträgen von Unternehmen und Beschäftigten, die betriebliche Altersversorgung (fa...

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