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16.08.2016 / Inland / Seite 8

»Die SPD ist personell mit RWE-Vorstand verbandelt«

Landesregierung stellt sich nur halbherzig gegen Kohleförderung in Garzweiler. Klimacamp beginnt am Freitag. Gespräch mit Milan Schwarze

Gitta Düperthal

Am Freitag beginnt das Klimacamp am Rande des Garzweiler Tagebaus, des größten Braunkohlevorkommens Europas, das im Städtedreieck Köln, Aachen und Mönchengladbach in Nordrhein-Westfalen liegt. Werden im Umfeld des Tagebaus noch immer Dörfer zerstört?

Zur Zeit wird das Dorf Borschemich eingerissen. Das ist besonders bitter, weil dort das erste Klimacamp stattfand. Am Sonnabend wird von dort aus eine Demonstration »Kohle oder Zukunft?« losziehen und in Keyenberg in ein Straßenfest münden, weil dort erneut Menschen zwangsumgesiedelt werden.

Wieso war es bislang relativ still um die Bewohner, die ihr Zuhause verlieren?

Die Bevölkerung rund um Garzweiler hatte seit den 90er Jahren immer wieder breite Proteste gegen die Erweiterung des Tagebaus zu Garzweiler II organisiert. Damals hatten viele auf die Grünen gesetzt; darauf, dass sie die Zwangsumsiedlungen verhindern würden, wenn sie in die Landesregierung kommen. Nachdem...

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