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15.08.2016 / Inland / Seite 4

Da passen keine Straßenkinder

Hamburg: Rausschmiss einer Beratungsstelle für Jugendliche ist die Folge eines ­dubiosen Immobiliendeals

Kristian Stemmler

Das Hamburger Abendblatt nannte es »einen der größten Immobiliendeals, der je in Hamburg über die Bühne ging«, die Linkspartei sprach von einem Skandal. Die Rede ist von einem dubiosen Geschäft, das im Jahr 2006 der damals CDU-geführte Senat der Hansestadt einfädelte. Wie sich jetzt herausstellt: Der Rausschmiss des »Kids«, der Anlaufstelle für Straßenkinder am Hamburger Hauptbahnhof (jW berichtete), ist offensichtlich die Spätfolge dieses Immobiliendeals, in den der Vermieter der Einrichtung, der Immobilienkonzern Alstria office REIT-AG, ebenso verwickelt ist wie wichtige Akteure der Hamburger Finanzbranche.

Verantwortlich für das Geschäft war damals der für seine Wirtschaftsnähe kritisierte Finanzsenator Wolfgang Peiner (CDU). Er sorgte dafür, dass die Stadt Anfang 2006 insgesamt 39 Gebäude – einige in besten Lagen – für 815,5 Millionen Euro an die damals neugegründete Alstria verkaufte. Darunter war auch das Bieberhaus am Hauptbahnhof, aus dem das »Kids...

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