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11.08.2016 / Medien / Seite 15

Fotos und Wahrheit

»Ein Bild sagt mehr als tausend Worte«, heißt es. In aufgeheizten Situationen kann es in Onlinenetzwerken aber auch Lügen verbreiten

Claudia Wrobel

Wann und wo auch immer etwas passiert, wir sind es mittlerweile gewohnt, annähernd live dabei zu sein. Über sogenannte soziale Medien kann man Musikkonzerte streamen und bekommt Fußballergebnisse mit, auch wenn man das Spiel nicht sehen kann. Auch bei Vorfällen wie den zurückliegenden Amoktaten verfolgten Hunderttausende vor ihrem Bildschirm, was in München oder Ansbach passiert ist. Das kann positive Auswirkungen haben, wie am 22. Juli, als Münchner über den Kurznachrichtendienst Twitter unter dem Hashtag #offenetuer einen sicheren Platz für alle jene anboten, die wegen des Amoklaufs nicht nach Hause konnten. Allerdings verbreiteten etliche Nutzer, viele von ihnen, ohne es zu wissen oder zu wollen, Falschmeldungen, die die Angst der Bevölkerung noch befeuerten.

Da Medienkonsumenten, Berichte oder Fotos teilen, werden sie für deren Inhalte mitverantwortlich. Deshalb ist es wichtig, dass sie diese auch auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen. Das ist, besonder...

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