10.08.2016 / Feuilleton / Seite 11

Jubel der Woche: Hildebrand, Zimmermann

Jegor Jublimov

Im vergangenen Jahr konnte sich Monika Hildebrand, eine Frau vom Jahrgang 1941, auf der Berlinale einen Extraapplaus abholen, als ihr 1965 gedrehter DEFA-Film »Jahrgang 45« aufgeführt wurde. Jürgen Böttcher erzählte darin von der ersten Generation, die ohne Krieg aufgewachsen war, und erregte Anstoß bei der Kulturpolitik. Doch seit der Wiederentdeckung des Films 1990 hat sich die Dresdnerin Monika Hildebrand als typisches Berliner Mädchen ins allgemeine Gedächtnis eingebrannt. Es war nicht ihr erster (das war »Die Glatzkopfbande«, 1962/63) und nicht ihr letzter (»Startfieber« von 1986 ist heute vergessen), aber vielleicht doch ihr wichtigster Kinofilm. Die Schauspielerin, die heute 75 wird, stand über Jahrzehnte in großen Rollen in Dresden auf der Bühne, so dass für die Arbeit vor der Ka...

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