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09.08.2016 / Inland / Seite 5

Dicke Luft dank Diesel

Bereits im Juni wurde Bayern zu wirksamem Emissionsschutz verurteilt. Doch getan hat der Freistaat seitdem nichts

Florian Osrainik

Das Umweltbundesamt ermittelt die Luftqualität in den Bundesländern täglich. In München lag der Mittelwert für Stickstoffdioxid an der Messstation Landshuter Allee am Sonnabend wieder deutlich, um mehr als das Doppelte, über dem erlaubten Jahresmittelwert, der zulässige Grenzwert, der insgesamt nur 18mal im Jahr erreicht werden darf, wird gegenwärtig nahezu an jedem Wochentag überschritten. Bereits Ende Juni veranlassten die seit Jahren zu hohen Werte das bayerische Verwaltungsgericht, den Freistaat zu wirksameren Maßnahmen der Luftreinhaltung zu verpflichten. Geklagt hatten die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und der Verkehrsclub Deutschland (VCD) bereits im Jahr 2012. Was Bayern nun konkret unternehmen muss, wurde allerdings nicht festgelegt.

In München ist der Individualverkehr, allen voran Dieselfahrzeuge, Hauptverursacher für die Grenzwertüberschreitung. Die Mehrheit des Stadtrats möchte das Urteil allerdings nicht akzeptieren und hat sich Ende Juli für ei...

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