05.08.2016 / Titel / Seite 1

Achtung, fertig, los!

Kein olympischer Friede in Rio de Janeiro. Spiele beginnen, ­begleitet von Protesten. Veranstalter ­fürchten Eklat bei Eröffnungsfeier

Peter Steiniger

In der Stadt am Zuckerhut wird aufgespielt. Bis zum 21. August steht die brasilianische Metropole Rio de Janeiro im Zeichen der Ringe. Die als Cidade Maravilhosa, wundervolle Stadt, Besungene ist Gastgeberin der XXXI. Olympischen Spiele. Die Sommerspiele mitten im Winter sind eine Premiere für den südamerikanischen Kontinent. Etliche Sportstätten wurden dafür neu errichtet oder modernisiert, in die völlig überlastete Verkehrsinfrastruktur wurde investiert. Tausende Bewohner der Favelas, der ärmeren Quartiere, mussten Neubauvorhaben weichen. Die soziale Ungleichheit unter Rios Bewohnern nahm in den vergangenen Jahren weiter zu. Trotz einiger Pannen und Verzögerungen, einem nur mehr oder weniger fertig gestellten Olympischen Dorf, Zika-Mücken in der Luft und Dreck im Wasser der Guanabara-Seglerbucht ist die Stadt für das Großevent gerüstet.

Gerüstet ist hier das richtige Wort: Etwa 85.000 Polizisten und Soldaten sollen das viele Milliarden teure Großerei...

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