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04.08.2016 / Ausland / Seite 7

Kampf um Aleppo

Aufständische und Regierungstruppen beschuldigen sich gegenseitig, Giftgas eingesetzt zu haben

Karin Leukefeld, Beirut

Die im Internet verbreiteten Bilder sind dramatisch. Ein Säugling unter einer Gasmaske, Männer, die um Luft ringen. Hilfe erhalten sie von Rettern, auf deren Hemden und Schutzwesten das Abzeichen der syrischen Zivilschutzorganisation »Weißhelme« zu sehen ist. Ein Sprecher dieser Gruppe erklärte, die Atemnot sei Folge eines Giftgasangriffes der syrischen Armee im Ort Sarakeb östlich von Idlib.

Der Angriff seit nachts erfolgt. Augenzeugenberichten zufolge habe ein Hubschrauber die Gaszylinder abgeworfen. Die Art des Kampfstoffes könne man nicht bestimmen. Mindestens 33 Personen seien verletzt worden. Die in Istanbul ansässige oppositionelle »Nationale Koalition« machte den syrischen Präsidenten Baschar Al-Assad für den Angriff verantwortlich. Weder die russischen Streitkräfte, noch die US-Armee, noch die Vereinten Nationen konnten indes den Vorfall bestätigen.

Die »Weißhelme« operieren in den von Aufständischen kontrollierten Gebieten. Ihre Mitarbeiter werden...

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