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25.07.2016 / Inland / Seite 5

Abstieg der Jungen

Der Generation von morgen droht die Verarmung, warnt »McKinsey«. Die Berater ­müssen es wissen: Sie haben den Niedergang mit zu verantworten

Susan Bonath

Der Mehrheit junger Lohnabhängiger wird es wirtschaftlich schlechter gehen als ihren Eltern. Bei 65 bis 70 Prozent aller Haushalte in 25 Industrienationen sinken oder stagnieren die Realeinkommen. In Deutschland sorge dafür prekäre Beschäftigung, in die Betroffene mittels Hartz-IV-Sanktionen hineingepresst würden. Zu diesem Ergebnis kommt die global tätige US-amerikanische Unternehmensberatung ­­McKinsey in ihrer am Freitag vorgestellten Studie »Poorer than their parents? Flat or falling incomes in advanced Economies« (Ärmer als ihre Eltern? Stagnierende oder sinkende Einkommen in entwickelten Volkswirtschaften). Über die Erhebung berichtete bereits der Stern.

Im Papier wird die Entwicklung der Haushaltseinkommen von 2005 bis 2014 in verschiedenen Ländern untersucht. Unter die Lupe genommen wird neben Staaten wie den USA, Frankreich, Großbritannien, Italien und Schweden auch die Bundesrepublik. Zentrales Ergebnis der Studie ist, dass die junge Generation, ...

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