25.07.2016 / Inland / Seite 4

Attacke unterm Regenbogen

500.000 Menschen beim Christopher Street Day in Berlin. Abgeordneter Oliver Höfinghoff geht auf Demonstranten los

Markus Bernhardt

Rund 500.000 Menschen haben am Sonnabend in Berlin an der Demonstration zum Christopher Street Day (CSD) teilgenommen. Unter dem Motto »Danke für nix« artikulierten sich die Teilnehmer deutlich politischer als in den Vorjahren. So kritisierten sie Stagnation in Sachen Gleichstellung von Lesben, Schwulen, Bi-, Trans- und Intersexuellen.

An der Demonstration nahm erstmalig auch der Berliner Fußballverband teil, der mit der Kampagne »Rote Karte für Homophobie« ein Zeichen gegen Diskriminierung setzen will. Ein politischer Schwerpunkt der CSD-Parade lag in der Forderung, die nach dem früheren Paragraphen 175 des Strafgesetzbuches Verfolgten zu rehabilitieren und für das erlittene Unrecht zu entschädigen. Dies hatte Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) vor wenigen Wochen in Aussicht gestellt. Vielen Lesben und Schwulen geht die Ankündigung des Justizministers jedoch nicht weit und deren Umsetzung auch nicht schnell genug. So kritisierte Jasper Prigge, inne...

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