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15.07.2016 / Inland / Seite 5

Teure Parkgebühr

Stellplatz vor Uniklinik: Inkassounternehmen versuchen Kosten einzutreiben, die längst bezahlt sind

Gitta Düperthal

Menschen, die Angehörige oder Freunde im Krankenhaus besuchen möchten, oder die Patienten selbst müssen oft hohe Parkgebühren zahlen, weil nicht nur die Kliniken, sondern auch die Parkplätze davor privatisiert sind. Besonders dreist ist, wie einige Inkassofirmen versuchen, daraus Kapital zu schlagen, sogar nachdem verlangte Strafgebühren bereits beglichen sind. So erging es der Patientin Juanita H. Mit Anwaltsschreiben, gerichtlichen Klagen und Vollstreckungsbescheid wurde sie bedroht. Am Ende sollte sie knapp 200 Euro zahlen.

Ihr Lebensgefährte hatte das passende Kleingeld von 1,50 Euro pro Stunde nicht parat, als er Juanita H., die einen Schlaganfall erlitten hatte, auf der Intensivstation besuchte. Das ist der Preis, der im Dezember 2015 vor dem Haus 95 der Universitätsklinik Frankfurt am Main zu zahlen ist. Gerhard W. passierte das zweimal; Frau H. musste deshalb eine Strafgebühr von 54 Euro zahlen, da es sich um ihr Auto handelte. Diese beglich sie um...

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