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15.07.2016 / Inland / Seite 2

»Polizisten traten dem Jungen die Beine weg«

Seit zwei Wochen befindet sich ein Kabarettist im Hungerstreik. Er ­protestiert gegen die Gewalt der Beamten in Berlins Rigaer Straße. Gespräch mit Olaf Bahn

Savannah Alphonso

An Polizei mangelt es in der Rigaer Straße in Berlin nicht. Für Aufsehen sorgte zuletzt die rechtswidrige Räumung der »Kadterschmiede«, einer linken Kneipe, am 22. Juni. Wenige Tage später, am 30. Juni, traten Sie aus Protest in den Hungerstreik. Den haben Sie bislang nicht unterbrochen. Wie geht es Ihnen nun?

Noch relativ gut. Der Arzt hatte mir erklärt, dass der Hungerstreik bis zum 30. Tag wohl kein Problem sein werde. Ich muss allerdings darauf achten, rechtzeitig Flüssigkeiten zu mir zu nehmen. Sonst kann es jederzeit passieren, dass ich umkippe. Aber ich habe mir eben überlegt, was man gegen die Zustände hier tun kann. In den Medien werden die Anwohner der Rigaer Straße ja als Extremisten diffarmiert. Der Hungerstreik schien mir die einzige Möglichkeit, ein deutliches Zeichen des gewaltlosen Widerstands zu setzen.

Wie nehmen Sie denn das Beamtenaufgebot in der Rigaer Straße wahr?

Hier erleben wir, wie die Polizei benutzt wird, um politische M...

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