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15.07.2016 / Ausland / Seite 1

Generalstreik mit Gauck

Uruguay: Gewerkschaftsbund kämpft für höhere Löhne. Bundespräsident brüskiert Opfer von deutscher Foltersekte in Chile

André Scheer

Mit einem ausgewachsenen Generalstreik haben die Arbeiter in Uruguay am Donnerstag Bundespräsident Joachim Gauck begrüßt, der nach seinem Staatsbesuch in Chile am Vormittag (Ortszeit) nach Montevideo weitergereist war. Die Visite des 76jährigen war allerdings nicht der Grund für die Proteste. Mit dem Ausstand wandte sich der Gewerkschaftsbund PIT-CNT gegen die von der Regierung des Präsidenten Tabaré Vázquez beschlossenen Lohnleitlinien, die Grundlage für die Tarifverhandlungen zwischen den Gewerkschaften und den öffentlichen wie privaten Unternehmen sind. Das vom Linksbündnis Frente Amplio gestellte Kabinett hatte Anfang Juli beschlossen, die im vergangenen Jahr erlassene Obergrenze für Gehaltssteigerungen zwischen acht und zehn Prozent nicht zu erhöhen. Nur so könnten Arbeitsplätze gesichert werden, erklärte Wirtschafts- und Finanzminister Danilo Astori. Die Gewerkschaften verweisen dagegen auf die Inflation und warnen vor Reallohnverlusten. Zudem verl...

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