Gegründet 1947 Montag, 26. August 2019, Nr. 197
Die junge Welt wird von 2208 GenossInnen herausgegeben
14.07.2016 / Inland / Seite 8

»Bsirske will keine Gewerkschaft im Haus haben«

Die GdG organisiert die ver.di-Beschäftigten. Bei Verhandlungen über die Löhne blieb sie aber außen vor. Gespräch mit Bernhard Stracke

Johannes Supe

Am Montag wurde gestreikt, nicht mit, sondern gegen ver.di. Etwa 1.000 der 3.000 Gewerkschaftsbeschäftigten legten die Arbeit nieder. Alle Tage erlebt man das auch nicht, oder?

Das war eine einmalige Aktion. 2010 gab es ähnliche Proteste, die sich allerdings nur über eine Mittagspause erstreckten. Der Hintergrund sind Verhandlungen über die Arbeitsbedingungen. Laut Satzung von ver.di werden diese in einer Betriebsvereinbarung festgelegt, die mit dem Gesamtbetriebsrat verhandelt wird. Nach zwei Verhandlungsrunden ohne Ergebnis rief der Gesamtbetriebsrat dann zum Warnstreik auf. Wir, die Gewerkschaft der Gewerkschaftsbeschäftigten, haben den ver.di-Bundesvorstand schon im April zu Tarifverhandlungen aufgefordert. Etwa zehn Prozent der Beschäftigten sind bei uns organisiert. Wir erhielten aber die Antwort, dass man mit uns darüber nicht reden werde. Deshalb haben auch wir unsere Mitglieder zum Streik aufgefordert.

Was haben denn Sie verlangt – und was hat der ...

Artikel-Länge: 4353 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €