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Für und Wider der Dominanz
Service Winner, dann Netzpunkt: Wie Serena Williams das Wimbledon-Finale gewann
Peer SchmittDer erste Ballwechsel des diesjährigen Endspiels der Tennisdamen in Wimbledon war ein typischer Angelique Kerber-Punkt. Die Deutsche wurde zunächst von ihrer Gegnerin Serena Williams auf der Rückhandseite festgenagelt, schaufelte den Ball jedoch mit ihren berüchtigt surrealen Defensivfähigkeiten solange zurück, bis sie nach einem eine Spur zu vorsichtigen Cross-court-Ball von Williams die Chance bekam, ihrerseits das Feld zu öffnen und den Punkt mit einem Gewinnschlag die Linie entlang abzuschließen. Doch dieser Ballwechsel täuschte genauso wie der insgesamt relativ enge Score von 7:5, 6:3 in diesem »Match-up« von, popkulturell gesprochen, Helene Fischer gegen Beyoncé.
Williams hatte das Match so gut wie zu jedem Zeitpunkt unter Kontrolle. Sie dominierte mit ihrem ersten Aufschlag, schlug allein im Finale mehr Asse (13) als Kerber im gesamten Turnier. Brachte 65 Prozent ihrer ersten Aufschläge ins Feld und gewann davon 88 Prozent. Zudem war Williams in der...
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