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09.07.2016 / Geschichte / Seite 15

Kampf der Monopolgruppen

Vor 85 Jahren führte die Bankenkrise in Deutschland zum Zusammenbruch mehrerer großer Geldhäuser

Stephan Müller

Die Bankenkrise im Juli 1931 war einer der Wendepunkte in der deutschen Geschichte. Dabei sind Parallelen zur Finanzkrise der Gegenwart erkennbar. Es lässt sich zudem an ihr die Verschränkung von Industrie- und Bankinteressen mit der Staatspolitik ablesen. Die Darstellung dieser Ereignisse durch den marxistischen Historiker Kurt Gossweiler bleibt dabei unübertroffen.

Der Krise, die in Deutschland von 1929 bis 1932 währte, war ein fieberhafter Aufschwung vorausgegangen. Industrieerzeugnisse wie elektrische Haushaltsgeräte und Autos waren erstmals breiteren Kreisen zugänglich. Fünf Jahre Boom beförderten bis 1929 den Irrglauben, das Gesetz der Krisenhaftigkeit des Kapitalismus habe seine Gültigkeit verloren. Immer höhere Gewinne sollten die Aktienkurse stetig nach oben treiben, Investoren anlocken, die Produktion weiter steigern und ewiges Wirtschaftswachstum garantieren. Privatleute wie Großinvestoren verschuldeten sich, um an diesem Boom teilzunehmen.

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