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02.07.2016 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Gabriel in Krisenland

Minister will nach »Brexit« Wohlstands- und Friedensversprechen der EU erneuern? Ausgerechnet in Athen

Dieter Schubert

Mit dem britischen Votum gegen eine weitere EU-Mitgliedschaft, rückt die Südostflanke Konzerneuropas wieder verstärkt in den Fokus der Politik. Griechenland ist offenbar doch mehr als nur Flüchtlingssammelstelle und Umverteilungsstation für Milliardentransfers. Vor diesem Hintergrund wollte Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) etwas tun, um der in der Rezession verharrenden Wirtschaft der Hellenen wieder Schwung zu verleihen. Am Donnerstag hatte der Minister seine zweitägige Visite begonnen.

Der Vizekanzler brachte ein paar gutgemeinte Ratschläge mit, als er und Regierungschef Alexis Tsipras am Donnerstag auf ein Mineralwasser zusammenkamen. Deutschland und die EU müssten Griechenland wieder eine bessere Wachstumsperspektive bieten, meinte Gabriel und hatte das schon im Vorfeld des Besuches verkündet. Die Lage für die Menschen im Lande sei hart: »Finanzkrise, Wirtschaftskrise und die Herausforderungen der Flüchtlingssituation haben ihren Tribut g...

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