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27.06.2016 / Inland / Seite 8

»Nie von zu schützenden Menschen gesprochen«

Erhöhte Krebsraten in Rotenburg: Netzwerk für Umweltkranke vermutet Zusammenhang mit Erdgasförderung. Gespräch mit Kathrin Otte

Wolfgang Pomrehn

Aus dem niedersächsischen Rotenburg unweit von Bremen werden erhöhte Krebsraten gemeldet. Sie sehen einen Zusammenhang mit der dortigen Erdgasförderung. Weshalb?

Zunächst ist es ein räumlicher Zusammenhang. Die erhöhten Krebsraten treten in Gemeinden auf, in denen Gas gefördert wird. Wir können nicht voreilig sagen, dass die Gasförderung die Ursache ist, aber wir wollen Aufklärung. Wir versuchen seit fast drei Jahren, wissenschaftliche Untersuchungen anzustoßen. Erst eine epidemiologische Studie kann feststellen, ob es einen Zusammenhang gibt oder nicht.

Neben Rotenburg sind weitere Gemeinden im Fördergebiet betroffen, andere aber auch nicht. Wie erklären Sie sich das?

Wir erahnen ein gewisses Muster, aber nichts davon ist wirklich gesichert: In der Gemeinde Bothel, auch dort sind vermehrt Krebserkrankungen aufgetreten, und der benachbarten Gemeinde Stadt Rotenburg gibt es jeweils über 20 Bohrungen, die alle schon länger in Betrieb sind, einige schon mehr al...

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