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24.06.2016 / Schwerpunkt / Seite 3

»Sie wollten Tote«

Vandalismus in Cumaná sollte Intervention in Venezuela rechtfertigen. Bürgermeister dementiert Medienberichte. Gespräch mit David Velásquez

André Scheer

In der vergangenen Woche verbreiteten die internationalen Nachrichtenagenturen Berichte über die Plünderung von Geschäften in Cumaná. Was ist in Ihrer Stadt geschehen?

Am 14. Juni ist Cumaná das Opfer von Vandalismus geworden, der von ultrarechten Gruppen im Bündnis mit Verbrecherbanden aus dem Drogenmilieu und Paramilitärs geplant wurde. Diese Gruppen setzten bewaffnete Motorradfahrer ein, die illegale Aktionen gegen 53 Geschäfte in verschiedenen Teilen der Stadt durchführten. Dank des Eingreifens der Nationalgarde an der Seite der Staats- und der Bezirkspolizei sowie vor allem dank des organisierten Volkes und den »Lokalen Komitees für Versorgung und Produktion«, CLAP, gelang es, die Situation unter Kontrolle zu bringen, ohne dass während des Eingreifens der Sicherheitskräfte Todesopfer oder Verletzte zu beklagen waren.

Die Agenturen Reuters und dpa berichteten jedoch von bis zu drei Todesopfern im Zusammenhang mit den Plünderungen in Cumaná bzw. im Bunde...

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