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13.06.2016 / Schwerpunkt / Seite 3

Geschürte Inflation

Finanzkampagne gegen Venezuelas Regierung: Die Entwertung der Währung wird von außen angeheizt

Karlha Velásquez Rivas, Caracas

In den Städten Venezuelas bilden sich seit Monaten regelmäßig lange Schlangen vor den Geschäften, die vom Staat subventionierte Waren anbieten. Die staatlich festgelegten und somit niedrig gehaltenen Preise führen dazu, dass nicht nur normale Konsumenten hier anstehen. Viele wollen die Güter einfach mit Aufschlägen weiterverkaufen – im kleineren Maßstab auf dem Schwarzmarkt im eigenen Land, im großen durch das Verschieben der Waren in die Nachbarländer, vor allem nach Kolumbien. So stehen immer weniger Güter für den regulären venezolanischen Markt zur Verfügung, das Angebot wird knapper, die Schlangen länger. Als Reaktion darauf versucht Venezuelas Regierung nun, die Verteilung von Lebensmitteln und anderen Waren durch die örtlichen Gemeinschaften selbst organisieren zu lassen.

Da es keine offiziellen Zahlen darüber gibt, wie groß die landwirtschaftliche Produktion in Venezuela ist, wird eifrig über den Anteil der Importe spekuliert. Manche Medien gehe...

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