Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
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28.05.2016 / Titel / Seite 0

Fehlwahrnehmung

Der Magdeburger Parteitag der Linkspartei widmete sich dem Rechtsruck. NATO-Expansion und neoliberale Frontparteien wie SPD und Grüne waren aber nicht gemeint

Arnold Schölzel

Die drei Landtagswahlen vom 13. März schienen eine kalte Dusche für die Linkspartei zu sein. Sie verlor fast 100.000 Wählerstimmen, davon zwei Drittel an die AfD. Gemessen an den Hauptreden, die am Wochenende auf dem Parteitag in Magdeburg gehalten wurden, scheint der Schock allerdings nicht tief zu sitzen. Dabei hätte, gemessen an manchen Ankündigungen, in der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt Wulf Gallert, der Linken-Spitzenkandidat, mindestens als Minister, wenn nicht als Ministerpräsident gefeiert werden sollen. Der hatte u. a. als »Frauenversteher« für sich geworben und ließ bei den Verlusten mit 7,4 Prozent nur der SPD den Vortritt. Die erreichte ein Minus von 10,9 Prozent, die AfD erhielt dagegen 24,3 Prozent.

Die Parteivorsitzenden kommentierten das Desaster am Samstag, freundlich ausgedrückt, nur zurückhaltend: Es sei »nicht ausreichend gelungen, diejenigen,...

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