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04.06.2016 / Wochenendbeilage / Seite 1 (Beilage)

»Theater ist eine wunderbare kollektive Kunst«

Gespräch. Mit Sewan Latchinian. Über seine Arbeit am Volkstheater Rostock, bürokratische Schikanen und Kulturabbau

Anja Röhl

Sie sind 2014 aufgebrochen, um das in Ihren Worten »angeschlagene Flaggschiff« Volkstheater Rostock wieder auf Vordermann zu bringen. Dazu wurden sie unter 13 Mitbewerbern ausgesucht. Während Ihres Vorstellungsgesprächs haben Sie »ein leidenschaftliches Plädoyer für den Erhalt des Vierspartenhauses« gehalten, also mit den Abteilungen Schauspiel, Musiktheater/Oper, Ballett und Tanz. Sie wollten alles daransetzen, die Beteiligten davon zu überzeugen. Dies ist wohl gründlich schief gegangen. Denn als man Sie nicht zur Reduzierung bewegen konnte, wollte man Sie zunächst rauswerfen, dann abfinden, schließlich in ein Zweispartenkonzept mit Schwerpunkt »Oper« zwängen. Welche Ursachen sehen Sie für diese Niederlage?

Niederlage? Tja, das ist ein bitteres Wort. Die Frage ist jedoch, kann man einen Kampf verlieren, der nicht zu gewinnen war? Ich fürchte, es ist vor allem für Mecklenburg-Vorpommern und die Hansestadt Rostock eine Niederlage. Und besonders für die Mens...

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