04.06.2016 / Inland / Seite 4

Torte aus Stiftungspulver

Wie eng kooperiert die Rosa-Luxemburg-Stiftung mit antilinken Gruppen?

Katja Weißenfels

Krisensitzung im Karl-Liebknecht-Haus in Berlin-Mitte, Krisensitzung im ND-Gebäude am Franz-Mehring-Platz. Die Linkspartei und die ihr nahestehende Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS) müssen dieser Tage darüber beraten, ob sie neben hehren politischen Willensbekundungen auch praktische Konsequenzen aus dem Angriff auf Sahra Wagenknecht ziehen. Die Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag war auf dem Linke-Parteitag in Magdeburg am vergangenen Wochenende von einer »Antifaschistischen Initiative« mit einer Schokoladentorte attackiert und politisch als »Menschenfeindin« in die Nähe der AfD gerückt worden. Die Angreifer kamen aus dem von der RLS geförderten »antideutschen« Milieu. Gruppen und Projekte, mit denen die Linke-nahe Stiftung kooperiert, haben die Attacke mit Häme begrüßt.

In Magdeburg hatten sich Spitzenpolitiker wie Basis der Linkspartei hinter Wagenknecht gestellt. Parteichefin Katja Kipping sprach von einem Angriff »auf uns alle«, der Fraktionskovors...

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